Eine Utopie für die Gesundheitsversorgung

In einem Kiez-Gesundheits-Zentrum wollen Berliner Kollektivist_innen die Gesundheitsversorgung politisieren veröffentlicht in analyse & kritik. Zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 617 / 21.6.2016 Eine sehr lebendige Auftaktveranstaltung zur Idee eines geplanten Kiez-Gesundheits-Zentrums hat das Gesundheitskollektiv Berlin am 26. April 2016 erlebt. Etwa 150 Menschen waren der Einladung der …

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»Nur wer sich erinnert, kann sich emanzipieren.«

Interview zu familienbiografischen NS-Recherchen und Öffentlichkeit auf dem Blog Reflections on Family History Affected by Nazi Crimes:   Der Historiker Johannes Spohr, Enkel eines Wehrmachtsoffiziers, und andere Nachkommen von NS-Täter_innen lesen im Rahmen der Präsentation des Sammelbands „Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie“ am 5. April 2016 aus ihren Beiträgen …

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Skandal: Normalität #4

  „Aber lasst euch doch mindestens reizen, verschanzt euch nicht, sagt nicht von vornherein, das gehe euch nichts an oder es gehe euch nur innerhalb eine festgelegten mit Zirkel und Lineal säuberlich abgegrenzten Rahmens an, ihr hättet ja schon die Photographien mit den Leichenhaufen ausgestanden und euer Pensum an Mitschuld …

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Sturm auf die Grenze gescheitert

Artikel in Neues Deutschland vom 16.3.2016: von Johannes Spohr, Idomeni Bis Dienstagnachmittag sind die meisten der Geflüchteten, die sich am Montag auf eigene Faust über die griechisch-mazedonische Grenze aufgemacht haben, ins Camp in Idomeni zurückgekehrt. Die mazedonische Polizei brachte sie bis zur Grenze, von dort aus liefen sie zu Fuß. …

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Schlammschlacht um Asyl

Artikel in Neues Deutschland vom 12.3.2016: Während Idomeni im Schlamm versinkt, erreicht die Stimmung dort immer neue Tiefpunkte. Eine Lösung scheint fern. Es ist nur eine minimale Atempause, die die Menschen im Zeltlager Idomeni durch den Sonnenschein nutzen können. Nach tagelangen starken Regenfällen hatte sich das Feld im Schlamm aufgelöst. …

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Versunken im flüchtlingspolitischen Morast

Artikel in Neues Deutschland vom 9.3.2016: Nach dem EU-Türkei-Gipfel warten die Flüchtlinge in Idomeni vergeblich darauf, weiterreisen zu können Johannes Spohr, Idomeni (mit dpa) Sie trotzen Unwetter, Schlamm und Staub. Die Geflüchteten an der Grenze zu Mazedonien hoffen immer noch auf ein Weiterkommen auf der Balkanroute. Symbolträchtiger hätte das Wetter …

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An der Grenze #2

Im griechischen Idomeni richten sich Geflüchtete und Unterstützer_innen mittlerweile auf eine längerfristige Krisensituation ein. Niemand kann momentan verlässliche Angaben darüber machen, wie viele Menschen inzwischen hier gestrandet sind. Schätzungen zufolge sind es etwa 17 000, die sich in zwei neu errichteten Militärcamps und größtenteils im Camp direkt am Grenzzaum befinden.

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