CECTPA in Bremen und Neukölln

Im Dezember finden zwei weitere Vorführungen des Films CECTPA statt, in dem die ehemalige Rotarmistin Eva Vater porträtiert wird.

Am 16. Dezember 2014 zeigt die Gruppe f*ab in Kooperation mit dem Cinema im Ostertor in Bremen CECTPA.

Am Donnerstag, den 18. Dezember 2014 wird CECTPA im Anton-Schmaus-Haus der Falken in Neukölln zu sehen sein. Das Anton-Schmaus-Haus befindet sich in der Gutschmidtstraße 37. Im Jahr 2011 wurde das Kinder-und-Jugendzentrum der Sozialistischen Jugend zweimal von Nazis mit Brandanschlägen schwer verwüstet. Der Film läuft im Programm vom “Roten Kino” um 20 Uhr.

Auch diesmal wird Johannes Spohr eingangs zum Thema Frauen in der Roten Armee einführen.

СЕСТРА: Vorführungen im November

Im November finden in Berlin zwei Vorführungen des Films CECTPA statt, in dem die ehemalige Rotarmistin Eva Vater porträtiert wird, ergänzt durch kurze Einführungen in das Thema.

von der Filmseite:
“Wir freuen uns, dass CECTPA im November zweimal in Berlin zu sehen sein wird. Am Donnerstag, den 20. November 2014 wird der Film im Anton-Schmaus-Haus der Falken in Neukölln zu sehen sein. Das Anton-Schmaus-Haus befindet sich in der Gutschmidtstraße 37. Im Jahr 2011 wurde das Kinder-und-Jugendzentrum der Sozialistischen Jugend zweimal von Nazis mit Brandanschlägen schwer verwüstet. Der Film läuft im Programm vom “Roten Kino” um 20 Uhr.

Am 24. November 2014, bereits um 18.00 Uhr, zeigt die Naturfreundejugend Berlin in der Weichselstraße 13/14 in Neukölln den Film.

Bei beiden Vorstellungen wird Johannes Spohr eine kurze Einführung zum Thema Frauen in der Roten Armee geben. Der Journalist hat Eva Vater ebenfalls getroffen und mehrere Beiträge über sie verfasst. Unterstützt werden die Vorstellungen von der Rosa Luxemburg Stiftung.”

Einige bereits veröffentlichte Artikel zu Eva Vater finden sich unter diesem Link.

Die Chronistin

Artikel im Neuen Deutschland vom 30.1.2014:

»Die Menschen werden sein, und man wird sie nicht vergessen, denn: Die Bücher werden sein.«

Die lettische Jüdin und ehemalige Rotarmistin Eva Vater lebt heute in Tel Aviv. Im Kino Krokodil ist jetzt ein Film zu sehen, der sie porträtiert

Von Johannes Spohr

»Nu, was willst du gern wissen?«, fragt mich Eva Vater, die mir in ihrer bescheiden eingerichteten Wohnung im Zentrum Tel Avivs bei Kaffee und Keksen gegenübersitzt. Die heute 91-Jährige wurde 1922 in Riga geboren. Im Juni 1941 wurde sie mit einem der letzten Transporte der Roten Armee für junge Kommunist_innen aus der von den Deutschen besetzten Stadt evakuiert. Continue reading

“Ich dachte, das müssen alle wissen”

Artikel auf rosalux.de vom 28.1.2014:

Die lettische Jüdin und ehemalige Rotarmistin Eva Vater lebt heute in Tel Aviv. Vor kurzem erschien ein Film über ihr Leben, der nun unter anderem in Berlin zu sehen ist.

Hupen und Auspuffgeräusche dringen durch das offene Fenster, dazu ein Hauch angenehmen frischen Durchzuges, der die 30 Grad warme Luft aufwirbelt. Ich bekomme Kaffee und Kekse. „Nu, was willst du gern wissen?“ fragt mich die 91-jährige Eva Vater, die mir in ihrer bescheiden eingerichteten Wohnung im Zentrum Tel Avivs gegenüber sitzt. Continue reading