Audio: “Ich bin immer noch militant” #2

Mitschnitt der Veranstaltung “Ich bin immer noch militant” #2 am 8.12.2014 in Hannover. Wir sprechen mit Rózsa und Seibert über ihr jüdisches und ihr linkes Selbstverständnis, ihre Enttäuschungen, Resignation, neue Hoffnungen, über Antisemitismus und die Linke.

Zum Link auf Freie Radios geht’s hier.

Infos zu den Veranstaltungen finden sich hier.

“Ich bin immer noch militant” #2

Veranstaltungen in Leipzig, Frankfurt und Hannover:

Klaus Rózsa und Wolfgang Seibert im Gespräch über ihr jüdisches und linkes Selbstverständnis

Donnerstag, 4. Dezember, 19 Uhr, Leipzig, „Institut für Zukunft“
Freitag, 5. Dezember, 19 Uhr, Frankfurt, ehemaliges Polizeigefängnis „Klapperfeld“
Montag, 8. Dezember, 20 Uhr, Hannover, „Sturmglocke“

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„Verheerende Bilanz“

Ein Interview mit Miklós Klaus Rózsa über Antisemitismus in der Linken

Erschienen am 29.3.2014 auf rosalux.de

Miklós Klaus Rózsa wurde 1954 in Ungarn geboren. Seine jüdischen Eltern flohen im Zuge des Volksaufstandes 1956 mit ihm in die Schweiz. Sowohl als Fotojournalist wie auch als linker Aktivist erlebte Rózsa immer wieder Polizeigewalt, die ihn letztlich dazu bewog, nach Ungarn zurück zu gehen. Auch der Antisemitismus der Linken in der Schweiz beunruhigte ihn. Rózsa lebt heute in Budapest. Im Januar 2014 erschien das ihn porträtierende Künstlerbuch Miklós Klaus Rózsa. Continue reading

Überschaubares Gedenken

Artikel in der Jungle World vom 14.11.2013:

Beim »Radnóti-Marsch« am 9. November in Budapest wird der Opfer der National­sozialisten in Ungarn gedacht. Trotz antifaschistischer Unterstützung aus Deutschland kamen dieses Jahr nur Wenige dorthin.

von Johannes Spohr

In den vergangenen Wochen haben Faschisten und ihre Gegner in Ungarn mehrfach die Aufmerksamkeit deutscher Medien auf sich gezogen. Nur einige Tage bevor Angehörige der neonazistischen Partei Chrysi Avgi in Griechenland am 1. November erschossen wurden (Seite 12), entstand in Ungarn ein Ableger, die »Ungarische Morgendämmerung«. Continue reading

19 Kilometer antifaschistisches Budapest

Am 9. November führten antifaschistische Gruppen zum fünften Mal den »Radnóti-Marsch« in Budapest durch. Sie erinnern damit am Internationalen Tag gegen Faschismus und Antisemitismus, der gleichzeitig der mutmaßliche Todestag des 1944 von den Nationalsozialisten ermordeten ungarischen Dichters Miklós Radnóti ist, an die Taten der Nazis, ihre Opfer sowie den antifaschistischen Widerstand.

Abschlusskundgebung des Radnóti-Marsches am 9. November in Budapest. Foto: Klaus Rozsa, photoscene.ch

Ein Bericht dazu erscheint am kommenden Donnerstag in der Jungle World.