Ausnahmezustand Alltag

Vier Tage im August 2011: „Battle all over London“. Aus der Sicht von Fernsehkameras und Polizeihubschraubern: Staatliche Einrichtungen, Polizeiwachen, Autos und Häuser brennen, Shoppingcenter werden zerstört und geplündert, Barrikaden und Strassensperren errichtet, fünf Menschen sterben – es herrscht Ausnahmezustand, nachdem ein junger Mann von Polizeibeamten erschossen wurde.

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Friede der Finca!

Reportage in der Jungle World vom 12.4.2012: Ein Besuch in der besetzten Finca Somontes in Andalusien. Arbeitslose Landarbeiter wollen sich dort eine Perspektive für ihr Leben schaffen und gegen die geplante Privatisierung der landwirtschaftlichen Nutzflächen protestieren. von Jette Groß und Johannes Spohr »Nur ein Haufen Papier!« Unser Beifahrer Felipe ist …

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Foucault souverän gewendet

Etwa 72.000 Menschen sind zur Zeit in deutschen Justizvollzugsanstalten inhaftiert. Die Bilder, die vom „Knastalltag“ existieren, changieren irgendwo zwischen den Stereotypen von „Schwerverbrechern in Luxuszellen“ oder „armen Schweinen, denen nicht anders geholfen werden kann“. Darüber, wie die Realität dieser mehreren Zehntausend Menschen tatsächlich aussieht, ist wenig bekannt.

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Steine aufs Eis werfen

John Holloway, Professor für Soziologie an der Universität von Puebla (Mexiko) und an der Universität Leeds, war gestern abend bei seinemVortrag in der Berliner Humboldt-Universität, den er auf Einladung der Rosa Luxemburg Stiftung hielt sichtlich froh, dass die Veröffentlichung seines neuen Buches Crack Capitalism mit dem, von ihm als „fantastisch“ …

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